Guten Morgen, Bayreuth!

Shownotes

Die 150. Bayreuther Festspiele sind mit einer spannungsreichen ersten Woche gestartet, die gleichermaßen durch technologische Experimente und die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte geprägt war. Peter Huth, ehemaliger Chefredakteur der Welt am Sonntag und Kommunikationschef von Axel Springer besprechen die erste Festspielwoche im Podcast von BackstageClassical. Auch Nathalie Stutzmann, Michel Friedman oder Katharina Wagner kommen zu Wort.

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00:00:02: Guten Morgen!

00:00:04: Die großen

00:00:04: Themen der Klassik für den Weg zur Arbeit

00:00:07: mit Axel Brüggemann.

00:00:09: Hallo, wir stehen hier gerade in der letzten Pause der Götterdämerung vor dem Festspielhaus.

00:00:14: Der Sekt ist noch nicht da aber Peter Huth kommt gleich... Wir wollen ein bisschen reden über die Bayreuther-Festspiele.

00:00:20: Die erste Woche ist vorbei und der Ring ist abgespielt.

00:00:23: Wir werden natürlich Stützmann zu Wort kommen lassen, wir werden die Regisseurin Renzi zu Wortkommen lassen Natürlich Michelle Friedmann und Katharina Wagner Aber vor allen Dingen werden wir zu Wortkommen lassen Peter Hut von der Welt.

00:00:33: Herzlich Willkommen Dir!

00:00:34: Hallo, grüß dich.

00:00:35: Wie geht es dir so nach einer Woche Ringen bei Reut?

00:00:37: Also das ist immer eine besondere Anstrengung, aber auch ein besonderes Vergnügen.

00:00:41: Mir hat es ja sehr gut gefallen.

00:00:42: Das sage ich gleich von Anfang an.

00:00:45: Ich fand es eine tolle Woche, eine Superfestspielwoche also.

00:00:47: die hatte alles gehabt was man eigentlich sich von einer Woche bei Reut erwartet.

00:00:51: Es gab Besinnliches, es gab Kritisches.

00:00:54: Es gab wahnsinnig viel Erregungen und die wird durch heute noch etwas mehr sozusagen

00:01:01: vor dem Schluss ablauscht oder eben nicht Ablaus

00:01:04: und viel Inspiration.

00:01:07: Träumen sehen, schauen wer.

00:01:08: Tolle Stimmen, tolle Musik!

00:01:10: Ich bin super

00:01:11: zufrieden.".

00:01:12: Man hat ja gedacht hundertfünfzig Jahre bei Reuter Festspiele das wird die große Festspielsause.

00:01:16: aber im Vorfeld hast du schon gesagt gab es große Debatten.

00:01:20: Die Süddeutsche Zeitung vor allen Dingen hat vorangetrieben die Unzufriedenheit von Michel Friedmann der nicht eingeladen wurde zum Festaktor erst eingeladene wurde dann wieder ausgeladen wurde.

00:01:28: Es gab eine große Debatte darüber ob bei Reut seine Braune Nazi-Vergangenheit und auch den Antisemitismus Wagners natürlich in der Vergangenheit genügend thematisiert hat.

00:01:39: Wie hast du die Debatte im Vorfeld der Festspiele wahrgenommen?

00:01:43: als angenehm kurz es war ja wirklich so die geschichte kam raus.

00:01:46: er ist nicht eingeladen oder war eingeladen ist dann ausgeladen worden.

00:01:49: dann hat das glaube ich keine vierundzwanzig stunden gedauert wenn nicht sogar etwas weniger dass katerina wagner gesagt hat nein wir machen es auf jeden fall hat sich entschuldigt für die umstände.

00:01:59: da gab sicherheitsbedenken wieder in anderen bereichen und hin und her wie das halt so ist.

00:02:03: sie hat gesagt ihr willst auf jeden Fall machen.

00:02:04: michell friedmann hat die Entschuldigung angenommen und hat eine ganz tolle rede gehalten wie ich finde die rede seines lebens und auch unseres lebens weil es ging natürlich nicht nur um das braune Bayreuth, was ganz am Anfang natürlich der Auffänger der Rede war und auch sehr richtig ist.

00:02:19: Aber er hat dann auch viel geredet über Deutschland, über unsere Gesellschaft und die Art wie wir miteinander umgehen – und das ist ja, wie wir wissen, nicht immer gut.

00:02:25: Wollen wir erst mal kurz rein in diese Räder?

00:02:28: An diesem Wochenende beginnt es, dass neue bayreuths, die neue Ordnung des Aufarbeitens, des Ausgrabens, über den Komponisten und die Familiengeschichte und der Missbrauch von Musik in aller Klarheit öffentlich zu machen.

00:02:49: Dafür herzlichen Dank!

00:02:55: Als Katharina Wagner mich anrief, sich entschuldigt und sagte Herr Friedmann ich mach's also mir die Hand gereicht hat da habe ich ihr selbstverständlich auch die handgereicht.

00:03:09: Und wir tun das nicht nur des Anlasses wegen, sondern ich glaube, wir beide wollen damit demonstrieren in einer Zeit, in der die Aggressivität, die Vulgarität des Miteinanders,

00:03:20: der

00:03:20: Hass.

00:03:21: Diese Aggression, wenn du nicht meiner Meinung bist, bist du mein Feind!

00:03:26: Dass wir demonstriern wollen und aus Überzeugungen vom vollen Herzen.

00:03:31: es gibt Konflikte im Leben Es gibt

00:03:33: Streit

00:03:35: Es gibt eine Aufarbeitung Reicht man sich die Hand und macht weiter als Mensch

00:03:44: und Freund.

00:03:48: Ja, Michelle Friedmann war das!

00:03:49: Ich muss dir sagen ich bin da vielleicht ein bisschen einer anderen Meinung als du weil ich frage mich was ist jetzt von dieser Rede eigentlich übrig geblieben?

00:03:58: Michel Friedmann hat sich eigentlich im Vorfeld nicht genügend damit auseinandergesetzt, was in Bayreuth schon geleistet wurde.

00:04:04: Also wir hatten Barry Koski der die Meistersinger im Saal der Nürnberger Prozesse inszeniert hat.

00:04:11: Wir hatten Katharina Wagner, die selbst auch sehr kritische Inszenierung auf die Bühne gebracht hat.

00:04:17: Ich finde seit Katharina Wargner eigentlich die Festspiele übernommen hat... hat sich ja Bayreuth auseinandergesetzt.

00:04:22: Die Stadt hat die Stählen, die erinnern an die ermordeten und vertriebenen jüdischen Musikerinnen und Musikern in bayreuth aufgestellt.

00:04:32: Sven Friedrich im Haus Warnfried macht wahnsinnig gute Arbeit zur Nationalsozialismus in den Bayreuther Festspielen.

00:04:40: Also ich finde, da hat Friedmann vielleicht auch ein bisschen übers Ziel hinaus geschossen und hätte sich vorher vielleicht auch etwas besser informieren müssen?

00:04:47: Ich gebe dir total recht – alles was du sagst ist absolut richtig!

00:04:51: Es ist tatsächlich so dass die Bayreuther Festspiele es schon seit vielen Jahren die Vergangenheit aufarbeiten und da sehr kritisch mit umgehen.

00:04:58: Michelle Friedmann hat das vielleicht nicht mitgekriegt, sich nicht genug informiert oder einfach nur die Gelegenheit mal ergriffen nochmal auf seine unnachahmliche eben typisch Michelle Friedman Art darauf hinzuweisen.

00:05:09: Ich fand es trotzdem eine gute Rede.

00:05:11: ich glaube auch dass durch die Auseinandersetzung mit Katharina die er gehabt hat wegen dieser ganzen Streitgeschichte das ganze dann noch einmal etwas andere Form gekriegt hat.

00:05:20: Ich glaube, das wäre harscher aufgefallen wenn sie sich nicht so ausgesprochen hätten und so verständigt

00:05:25: hätten.".

00:05:25: Wir haben es ja gesehen auch im Laufe der Festspiele.

00:05:27: die beiden sind zusammen aufgetreten.

00:05:29: Es war ein Rabbi der hier gesungen hat vor dem Festspielhaus also... Und die beiden sahen tatsächlich so aus als hätten Sie sich angenähert, als hätten sie ernsthaft miteinander gesprochen.

00:05:38: Es gab eine Festeröffnung da habe ich erst nur dieses große Bühnenbild gesehen, im wahrsten Sinne des Wortes Bild was hinter dem Orchester hing das Christian Thielmann dirigiert hat und da war unter anderem ein lachender Adolf Hitler zu sehen mit Winifred Wagner.

00:05:56: und da habe ich schon gedacht, oh Gott das ist dieses Bild.

00:05:58: Das wird ihr zum Verhängnis werden.

00:05:59: aber Katharina Wagner hat eigentlich alles richtig gemacht finde ich weil sie gleich mit ihrer ersten kleinen Rede gesagt hat hier gibt es keinen Nationalsozialismus hier gibt kein Faschismus hier gibts kein Rassismus Hier gibt's eigentlich nichts was die Demokratie und das Miteinander der Menschen stören sollte und hat sich ziemlich klar ziemlich eindeutig distanziert.

00:06:18: Ja, das war die beste fünf Minuten Rede, die ich jemals gehört habe.

00:06:22: Eigentlich hätte man danach ja gar nicht mehr weitermachen müssen.

00:06:24: Da hat man natürlich trotzdem... Es kam noch Friedrich Merz für eine ... Für seine Verhältnisse finde ich sehr, sehr gute Rede.

00:06:29: Er hat gar nichts so getan als wenn er ein großer Opern-Känner ist oder wenn er sich jetzt mit Baurelz sonderlich gut ausgehen könnte.

00:06:34: Er hatte dann auch wahnsinnig viele andere Musikfestivals genannt, die alle wirklich toll sind.

00:06:38: aber das macht man eigentlich nicht, wenn wir jetzt beim hundertfünfzigsten Jubiläum von Baurels

00:06:42: machen.

00:06:42: Mit Schleswig-Holstein Musikfestival?

00:06:44: Okay, Friedrich!

00:06:45: Da hat dann natürlich sofort auch Markus Söder als Franke und Bayerischer Ministerpräsident raufgehakt.

00:06:50: Der hat auch nicht so getan, als wenn er der größte Opern spezialist aller Zeiten ist, sondern gesagt hat Angela Merkel die hatte ihm eigentlich das näher gebracht über die Jahre und hat gesagt jetzt hörst ihr einfach doch mal an!

00:06:59: Und insgesamt waren das sehr gute Reden.

00:07:02: aber Katharina hat den Ton gesetzt mit einer ganz klaren Nein wir wollen das nicht.

00:07:06: dann kam Nike Wagner lange mit einem schwierigen Verhältnis zu ihrer Kusine und auch zur Familie Wagner So anekdotisch-sphärische Rede gehalten.

00:07:20: Es ging auch darum, dass Nikke Wagner an Katharina Wagner plädiert hat doch bitte die Festspiele im ... in der Hand der Familie zu halten, nicht abzugeben an den Staat und das Land.

00:07:31: An dem Bund, sondern tatsächlich auch die Familienmacht im Hause noch zu

00:07:36: bewahren.".

00:07:36: Und die beiden haben sich im Arm da beendet?

00:07:37: Eine

00:07:38: linke Dynastin irgendwie vielleicht so im Alter weiß ich nicht genau.

00:07:41: Nein!

00:07:42: Die haben sich umarmt, dass es eine Versöhnung ist auf jeden Fall noch öffentlicher Bühne.

00:07:46: Offensichtlich gab's schon Annäherungen glaube ich aber das wurde da nochmal gezeigt.

00:07:51: also insofern war der Festakt Und der Tag danach war wirklich eine Auseinandersetzung mit vielen unguten Dingen, die in Beirat passiert sind von dem Horror und der Anwidrung im Nationalsozialismus bis zu den Familienstreitereien, die ja lange gedauert haben.

00:08:04: Und dann kam natürlich Arienzi.

00:08:07: meiner Meinung hat er gezeigt mit den Mitteln der Kunst wie man damit auch umgehen kann.

00:08:10: Wir hören uns ganz kurz nochmal an.

00:08:12: Katharina Wagner, die war ja schon erinnert ihr euch vielleicht im Backstage Podcast vor Eröffnung der Festspiele und da hat sie das zum Umgang mit der Geschichte in Bayreuth gesagt.

00:08:21: Das muss man auch sagen es ist nicht nur ein Moment zu feiern sondern auch moment zu reflektieren und diese Kapitel der Geschichte, die ja exzessieren.

00:08:31: Es ist einfach so!

00:08:33: Und eben die nicht unantischzukehren sondern die auch nochmal vorzuholen und zu sagen Auch das sind hundertfünfzig Jahre Festspielgeschichte Wir haben mich nur sozusagen hier Celebration Sondern.

00:08:48: wir müssen auch Gedanken ernsthaft gedenken weil eben genau Kapitel haben, die gehören zu dieser Geschichte dazu.

00:08:58: Die nicht in Deutschland zu kehren sondern die aktiv und sogar deutlich zu diskutieren, adressieren und auch öffentlich zu machen finde ich an dieser Stelle sehr wichtig.

00:09:09: Und um das dokumentarische zu beenden jetzt noch einmal das Ende der Rede von Michelle Friedmann.

00:09:15: Ja was hatten sie sich gewünscht?

00:09:17: Ein reibungslosen Ablauf ein Nicht-Sprechen.

00:09:23: Es

00:09:23: kann ein spätkubertärender Akt sein, aber muss es nicht sein dass Sie, liebe Frau Wagner dem Wunsch Ihres Vaters und Ongpils

00:09:35: etwas

00:09:35: entgegensetzen.

00:09:37: Sie wünschen keinen reibungslosen Verlauf und sie wollen das wir neben der Musik auch über Politik und Geschichte sprechen.

00:09:46: Das haben Sie schon begonnen mit dem Symposium Diskurs bei Reuth Wagner unter Nationalsozialismus.

00:09:53: Mein Freund Barry Koski spielte hier die Meistersänger von Nürnberg und brachte sie in den Richtsaal der Nürrnberger Prozesse, und auch Sie Frau Wagner widmeten sich in ihrer Debüt-Inszenierung der Geschichte Ihrer Familie.

00:10:10: wie großartig!

00:10:13: Tja...

00:10:14: Wieland und Wolfgang Wagner wünschte sich doch auch der Makro-Kosmos, die Bundesrepublik Deutschland im Interesse einer reibungslosen Entnazifizierung der eigenen Lebensfestspiele und Biografien von Millionen Menschen

00:10:29: Gespräche

00:10:30: und Debatten politischer Art zu verbannen.

00:10:33: Die Lebenslegenden des selbst Betrug waren mit vielen Ausnahmen Alltag geworden.

00:10:40: bis in die Gab es einen Beruf wie Zukunft?

00:10:48: Der Malermeister,

00:10:50: die Deutschen brauchten weiße Farbe um die braunen

00:10:54: immer

00:10:54: wiederkehrenden Flecken auf ihrer Tapete widerweiszutündig.

00:11:03: Tja und auf dem Hügel gab es auch einen beruf mit zukunft der Gärtner.

00:11:09: Wie liebevoll vom grünen hügel gesprochen wird in der hoffnung dass man die braune erde drunter nicht sieht.

00:11:20: lesen

00:11:21: und

00:11:21: höre, was die Antidemokraten

00:11:24: schreiben

00:11:24: und sagen.

00:11:26: Und verdammt noch mal!

00:11:27: Warum nehmen wir sie nicht endlich ernst?

00:11:30: Warum nehmen Sie nicht beim

00:11:32: Wort?

00:11:32: Sie tun, was sie

00:11:34: androhen wenn sie die Macht bekommen.

00:11:37: Deswegen dürfen sie nicht gemacht

00:11:38: haben.".

00:11:43: Das letzte Wort

00:11:44: ist nicht

00:11:45: gesprochen.

00:11:47: Es geht Wenn Wir Wollen.

00:11:53: Also liebe Damen

00:11:54: und Herren

00:11:55: Ich gestehe hier vor Ihnen allen,

00:11:58: ich will.

00:12:00: Wollen Sie auch?

00:12:02: Dankeschön!

00:12:06: Jetzt lassen wir das einfach mal dabei und du hast es schon angekündigt die richtig große Premiere fand diesmal nicht am fünfundzwanzigsten wie normalerweise sondern am sechsund zwanzigste statt Und das war eine Oper die noch nie im Bayreuther Festspielhaus gespielt wurde weil sie nicht zum Kanon der Opern des Bayreuther Festspielhauses gehört.

00:12:22: Das war Rienzi Fast so lang wie Die Götterdämmerung.

00:12:26: Der erste Teil Gut zwei Stunden, dann nochmal zweimal eine Stunde.

00:12:31: Wie hat es dir gefallen?

00:12:32: Also ich war wahnsinnig überrascht!

00:12:34: Ich habe mich selten so gut unterhalten bei einer Oper vor allen Dingen im zweiten Akt dieses Jahr damals noch, wo praktisch ein kleines Festspielhaus unten aus der Bühne kam und wo praktische alle zehn Canon-Oper ganz... In zwanzig Minuten sehr auf den Punkt, aber trotzdem sehr respektvoll aufgeführt worden.

00:12:53: Praktisch zu Ehren von Rienzi dem Letzten der Tribunen, der ja auch ein Volks-Tribun ist und das hat mir so wahnsinnig gut gefallen.

00:12:59: Man hätte natürlich fragen können darf man das machen?

00:13:02: Hitler für den ja auch die verspielen ganz besonderer Ort waren, der es missbraucht hat geht das eigentlich?

00:13:08: Ja es geht weil es hat in dieser Inszenierung sehr gut gepasst.

00:13:12: ich hatte einen immer wieder überrascht.

00:13:13: Der dritte Akt war dann ganz anders.

00:13:15: Das war ein Militärdrama der Volkstribut ein bisschen an Selenski erinnert und auch ans Putin, die Opfer oder die Römer, die Leute, die ihn unterstützt haben bringen müssen.

00:13:28: Das war sehr krass in der Bilddarstellung.

00:13:32: Und dann kam ein ganz erratisch neuer Ansatz im vierten und fünften Akt.

00:13:38: Das waren ganz tolle Oberaufführungen!

00:13:40: Ich, dieses Ballett von dem du redest.

00:13:41: Ausgerechnet ja das Ballett wo Wagner sich immer gewährt hat ich schreibe keine Ballette Tannenhäuser in Paris muss der einschreiben wurde ausgefiffen weil er keins geschrieben hat.

00:13:49: und dieses Ballet aus dem Renzi haben die Regisseurinnen Alexandra Simmeredi Mann den muss man auch erst mal richtig hinkriegen den Namen und Magdolna Paditka tatsächlich als Perciflage beziehungsweise auch als Percifals auf den Größen waren.

00:14:02: Wagner inszeniert als jemand der ein Opernhaus nur für seine Opern baut und diese zehn Opern die eben sonst hier gespielt werden als komischen Comic, also humorvollen Comic auf die Bühne gebracht.

00:14:14: Hören wir mal was die beiden aber auch zur historischen Bedeutung und zur Komplexität dieser Oper sagen?

00:14:20: Als uns Katharina angefragt hat für dieses Stück speziell für diesen Anlass noch dazu... Ich habe mich natürlich wahnsinnig gefreut, aber gleichzeitig hatte ich wirklich ambivalente Gefühle.

00:14:35: Dieses Stück ist extrem kontaminiert.

00:14:42: Es hat sehr viel mit dem Nationalsozialismus.

00:14:44: All die Assoziationen sind da!

00:14:47: Und insbesondere das hier in Bayreuth zu machen, wo die Geschichte auf Geschichte trifft.

00:14:52: Auch

00:14:52: kontaminiert ist?

00:14:54: Absolut!

00:14:54: Also noch dazu eben mit der Geschichte des Hauses und eben mit dieser Figur, die ja eben mit dem Stück so verbunden ist also...

00:15:05: Es gibt da unterschiedliche Arten damit umzugehen.

00:15:07: Also eine haben wir gerade an der Deutschen Oper in Berlin gesehen, konkret auf die Bühne stellt, da ist dann sozusagen Renzi Nationalsozialismus Hitler wird sozusagen ganz klar assoziiert und auch aus erzählt.

00:15:18: Ihr geht ohne zu viel zu spoilern ein bisschen anders vor?

00:15:21: Ihr bringt das in eine eher systemische Kritik oder?

00:15:27: Ja also ich denke dass in dem Moment wo wir das erste mal über das Stück nachgedacht haben war ganz klar bewusst mit der Vergangenheit umgehen, aber gleichzeitig auch einen Bogen spannen wollen Richtung Zukunft.

00:15:43: Also wo liegen eben die Gefahren?

00:15:45: Was kann man aus der Verganganheit lernen und wie funktionieren eben diese Machtsysteme?

00:15:50: Wie wird aus einem anfangsvisionären Politiker ein absoluter Diktator oder schließlich sein eigenem Fahren verfällt?

00:16:00: Mich hat sehr Mario unter Zauberer inspiriert.

00:16:03: Wie lässt sich eine Masse verführen?

00:16:06: Also was haben diese Figuren, die eben jeden eigentlich so verzaubern?

00:16:13: Und vor allem wieso löst sich das Individuum in der Masse auf.

00:16:19: Du hast dich auch sehr beschäftigt mit diesem Song von Depeche Mode, also Personal Jesus.

00:16:27: Es ist beinahe

00:16:27: eine sehr wichtige

00:16:28: Frage für uns.

00:16:32: unglaublich charmante Populist, dieser Verführer sagen wir der wirklich die Massen manipulieren kann.

00:16:43: Bei Rienzi manche sagen Hitlers Lieblingsoper ist glaube ich nicht wirklich dokumentiert ob sie das wirklich war oder nicht.

00:16:48: auf jeden Fall er hatte die Partitur die Handschrift zu Hause.

00:16:52: bei sich hat die Oper auf jeden fall geliebt ist kompliziert und ist eine Oper über einen Ja, Volkstribun wie er sich selber nennt der seine Macht dann missbraucht.

00:17:03: Was ich toll fand in dieser Inszenierung ist es war gar nicht die inszenierung eines Tribuns und eines Diktator wird sondern für mich was eher die Inszenierungs des Volkes das immer wieder diese Sehnsucht hat dass es überhaupt einen Führer hat.

00:17:17: genau Das war das war.

00:17:19: Er ist auch nicht durch eine Revolution durch einen revolutionären Akt an die macht gekommen Sondern er ist einfach mit dreidreiß Prozent zu Zweizwanzig gewählt worden.

00:17:28: uns weiter.

00:17:28: aber das?

00:17:31: Die Römer wollten ihn, die wollten einen wie ihn selbst in den Momenten wo er gezweifelt hat.

00:17:35: Wo er nicht mehr konnte, wo er nach Erlösung gesucht hat, woher an seinen wahrscheinlich seinen Incest-Kind denkt was für ihn auch so eine Mischung zwischen Erlöse und Belastung war usw.

00:17:45: Selbst da sind sie ihm gefolgt bis dann irgendwann der Kipppunkt erreicht war und er einfach nicht mehr konnte und das Kapitol in Flammen aufging

00:17:54: Alles in Himmel oder in die Hölle.

00:17:56: Oder wir wissen es eigentlich nicht genau gekommen ist, ich finde auch interessant das ja dauernd Pfannenabstimmung statt mit dem Thumbs Up aus Facebook irgendwie der dann als Papier Daumen dargebracht wurde.

00:18:06: Es wurde mit den Daumen an sich gewotet es wurden Umfragen eingeblendet so wie wir das kennen bei Welt TV.

00:18:14: Also andauernd wird Politik bewertet.

00:18:18: es geht immer darum wer ist gerade besser wer ist schlechter?

00:18:20: Wie näher ich mich?

00:18:22: der Meinung des Volkes an.

00:18:24: Wie mache ich die Meinung des volkes zu meinen politischen Kanern?

00:18:27: Also, ich fand das viel brisanter zu sehen wie nah uns Diktatoren und Diktaturen und wie sie überhaupt entstehen sind als hätte man jetzt irgendwie einfach nur ein Hitler auf die Bühne

00:18:35: gemacht.

00:18:35: Ja fürchterlich!

00:18:36: Das war meine große Sorge dass es irgendwie einen bunten Kitsch-Hitler gibt oder eine Allegorie aus Drittereich oder wie auch immer.

00:18:41: aber das war sehr, sehr heutig.

00:18:43: Das hat uns den Spiegel vorgehalten, die wir alle so sind.

00:18:48: Gerade wir Journalisten.

00:18:49: Wir fragen ja auch dauernd ab!

00:18:50: Du hast es gerade gesagt, dauernt haben Leute mit Händen hier rumgespielt und dauerns in Umfragen an die Politiker herangebracht worden.

00:18:56: Bitte ändert dies, ändert das, richtet das darauf hin?

00:18:59: Also mir hat das sehr gut gefallen.

00:19:00: Es ist eine Inszenierung, die ganz toll ist.

00:19:02: Schade dass sie nur dieses Jahr gespielt wird weil eigentlich hätte es die Inszenierungen verdient, dass dieser Rehensi bleibt aber das wird nicht zu kommen.

00:19:12: Guckt euch nochmal an, bei drei Seiten wird sie gezeigt.

00:19:15: Danach glaube ich auch noch mal im Stream.

00:19:16: also lohnt sich auf jeden Fall anzugucken Auch musikalisch.

00:19:20: Wir hören mal was Nathalie Stutzmann die Dirigentin dazu sagt.

00:19:23: Ich finde es gibt so viel in die Struktur.

00:19:26: Die Struktur ist ganz klar schon.

00:19:29: Und ja...die Ideen.

00:19:32: Es gibt nicht wirklich eine Leitmotiv Aber es gibt diesen Themen.

00:19:37: Es gibt die Schicksal-Thema Es gibt Adriano Seufze Es gibt schon die Idee auf die Late Motive.

00:19:48: Es gibt so viel Chromatism, es gibt so viele Modernität in den Harmonien auch und natürlich die Grandezza.

00:19:57: Das ist ein unglaublich großes Stück riesigen Forstes und ich finde das so schön.

00:20:04: was er gesagt hat Ich muss etwas sehr kompliziert und mit sehr vielen Leuten schreiben, weil so ich bin sicher das es wir nur in großes Haus

00:20:15: gespielt.

00:20:17: Gibt noch viele Melodien die sind wie alle Kumpen ist nicht nur Wagner aber... In diesem Zeit auch die französische Komponisten, allen kommen von der italienischen Periode.

00:20:30: Es gibt noch diese schöne Melodie das wir denken nur Belcanto natürlich aber es gibt eine Tag zwei Tage ganz einfache Orchester und dann die dritte Tag schon Wagner und ein Armonie.

00:20:46: und was schreibt er da?

00:20:48: so dass ist Was macht das?

00:20:51: Das ist einfach zu hören und sie erinnern die Melodien ganz einfach.

00:20:56: Und es gibt noch ein bisschen diesen Aria-Idee, dass es gibt eine Anfangung oder ein Ende.

00:21:04: Es ist so... Ja natürlich ist es!

00:21:07: Und das ist unglaublich.

00:21:08: ohne Stopp diese Bum-Bum-Ba-Und dann zurück.

00:21:12: Das ist so Wagner.

00:21:13: Ich

00:21:14: habe es eben schon gesagt, man feiert das natürlich aber ein sehr sperriger Stoff also diese fünf Stunden die wir da vier stunden die wir gesehen haben viel Grand Opera viel Chor viel lauter tenor der sich immer über diesen Chor legen muss.

00:21:30: Aber hin und wieder hört man auch eine frage Motive aus Lohngränen.

00:21:34: Ja, von diesen Wagner-Momenten sogar einige Leitmotive.

00:21:39: Hast du musikalisch etwas Neues mitgenommen über Wagner?

00:21:43: Also, Wagner hat gesagt der Stück ist ein Schreierhals und ich finde in vielen Teilen war das so wie Du gesagt hast.

00:21:49: aber es gab auch neue feine Aspekte.

00:21:52: mir hat das sehr gut gefallen.

00:21:53: Ich kenne keine Aufnahme eigentlich die.

00:21:55: ich kenne Die Oper jetzt nicht so wahnsinnig gut Wie viele andere Aber die fand ich schon wirklich außerordentlich gut.

00:22:01: Außerordentlich gute Bearbeitungen.

00:22:02: könnte ein Standard werden

00:22:03: Ging mir auch so.

00:22:04: Ich glaube, es sind auch ein paar Reenzi jetzt in deutschen Opernhäusern geplant.

00:22:08: in der Zukunft also ihr habt sicher die Chance euch das nochmal anzugucken gibt's übrigens einen ganz unterschiedlichen Fassung.

00:22:12: muss ich immer diese vierstündige fassung sein gibts auch eine zweistündigen fassung.

00:22:15: in berlin war so schaut einfach mal in eurem theater vorbei wenns diese oper gibt.

00:22:21: bevor wir gleich zum sekt gehen donhood müssen wir noch einmal über die letzten fünfzehn stunden reden die wir hier abgesessen haben im ring des nibelungen im ka-i-ring.

00:22:33: So, ich halte jetzt einfach mal das Mikrofon hin.

00:22:36: Also die Spielregeln waren klar und zwar seit einem Jahr keine Neuinzenierung, keine Interpretationen, keine Regiarbeit ganz wichtig sondern der Versuch... die KI zu füttern mit dem Libretto, mit der Musik aber auch mit zeitgenössischen Bildern und eben Bildern aus hundertfünfzig Jahre Aufführungsgeschichte Ring in Bayreuth.

00:22:59: Das Ganze aber bitte nicht als Volkshochschule.

00:23:01: das war ganz wichtig.

00:23:02: was ist dabei herausgekommen?

00:23:04: genau dass?

00:23:04: Der Traum einer künstlichen Intelligenz in teilweise sehr gelungenen Bildern, in teilweise kitschigen Bildern in teilweise übertriebenen Bilderen, in Teilweise erratische Bildern.

00:23:15: Aber auf jeden Fall, das Experiment hatte eine bestimmte Anordnung und diese Anordnung ist befolgt worden.

00:23:21: Viele Leute regen sich darüber auf.

00:23:22: Wir werden es heute Abend noch merken nur.

00:23:24: Weißt du?

00:23:25: Das ist so.

00:23:25: wenn ich zum Fußball gehe dann kann ich auch nicht sagen hier werden so wenig Korbe geworfen.

00:23:29: Das ist halt ein anderes Spiel.

00:23:31: Also ich muss auch sagen, erst mal ist es mutig zu sagen wir nehmen den Jubiläumsring.

00:23:35: Wir haben diese ganzen Querelen mit der Kohle das alles nicht machbar was wir eigentlich geplant haben.

00:23:40: Wir setzen auf KI und gehen dieses Risiko ein.

00:23:42: also ich glaube tatsächlich dass auf einer Leitung des Hauses einen Wagnis war und das Tolle an Kunst und Kultur und Opa ist ja auch das Wagnisse manchmal auch in die Hose gehen können.

00:23:52: Und ich muss sagen im Rheingold fand ich wirklich da war noch die KI glaub ich irgendwie anders eingestellt.

00:23:58: Da gab es Menschen mit zwölf Fingern ein Wurstfinger, die man da gesehen hat.

00:24:02: Diese komischen Gesichter, die nie zu wirklichen Gesichtern wurden.

00:24:05: Man ist wahnsinnig geworden!

00:24:07: Das hat sich im Laufe des Ringes ein bisschen gebessert.

00:24:10: Also

00:24:10: ich muss sagen... Ich bin natürlich befangen weil ich Markus Lobbis den Kuratornicht-Regisseur seit vielen vielen Jahren kenne.

00:24:16: Wir sind befreundet wir pilgern jedes Jahr zusammen nach Bayreuth war für mich eine riesige Unfassbarkeit, als er gesagt hätte.

00:24:22: Ich mache den Ring so wie wenn ein Kumpel sagt ich bin in die Nationalmannschaft jetzt eingeladen worden deswegen kann nicht so ein bisschen was davon.

00:24:29: und sie haben tatsächlich geändert Sie haben nachgeschraubt zwischen den einzelnen Inszenierung also zwischen den einzeln Opern Also von Tag zu tag.

00:24:36: das ist eigentlich der Werkstattcharakter dem man in Beirat möchte.

00:24:40: es gibt aber auch welche die haben die Möglichkeit ihre stücke vier Jahre zu spielen und machen gar nichts mehr.

00:24:44: kastorf der ist angekommen hat seinen ring gemacht.

00:24:46: fünf jahre später ist er nochmal gekommen hat sich noch mal gezeigt und dass war's

00:24:50: am Ende könnte ungefähr gleich sein.

00:24:52: Ja, das fürchte ich auch!

00:24:54: Es wird ja jetzt nur dreimal aufgeführt und alles wird anders sein.

00:24:57: Das heißt wenn Sie über nächste Woche die Gelegenheit haben sich nochmal den Ring anzusehen, werden sie einen ganz anderen Ring sehen als Axel und ich?

00:25:07: Aber jetzt noch einmal zum Musikalischen.

00:25:09: Ich glaube da haben wir auch ein bisschen Differenzen.

00:25:12: Christian Thielemann dirigiert den Ring – ich habe mich gefreut.

00:25:14: deshalb bin ich überhaupt hier weil Man sieht, was die KI macht.

00:25:18: Aber eigentlich komme ich musikalisch.

00:25:19: Toll Besetz, Camila Nühl und Michael Volle Klaus Florian Vogt.

00:25:23: Also wirklich das kann man abhaken als großartige Sänger.

00:25:26: besten Wagnerstimmen, die es momentan gibt stehen hier auf der Bühne.

00:25:30: Ich habe... Ich frage mich die ganze Zeit, ich weiß es ist ein tolles Dirigat.

00:25:35: Ich checke das alles!

00:25:36: Ich sehe dass...ich höre dass das sozusagen Tielemanns Wagnerzimmer ist.

00:25:41: So hört sich das Haus von Christian Tieleman auf dem Warnfried steht an und das ist in jedem Ecke und jeden Zimmer bestens dekoriert Und die Tapeten hängen sauber.

00:25:51: Die Polstermöbel stehen wunderbar drin.

00:25:55: Ich glaube mein Bruch Mit dieser Art zu musizieren hat vor einem Jahr in Salzburg stattgefunden, als ich Kirill Petrenko gehört habe mit dem Reingold.

00:26:03: Der diese Musik für mich noch einmal ganz anders und ganz frisch interpretiert hat.

00:26:08: Und ich komme nicht aus diesem Petrenco-Denken mehr in mein Thielemann-Denkenein rein.

00:26:13: Verstehst du meinen Problem?

00:26:14: Ja!

00:26:15: Ich verstehe deinen Problem wobei du das muss ich einfach sagen... ...ich komm hier als Laie und Pilger nach Bayreuth.

00:26:20: Du hast wahnsinnig viel mehr Ahnung von... der Musik und wie man das musikalische beurteilt hat als ich.

00:26:26: Ich bin noch beim Thielemann-Ring in Berlin, denn er kurzfristig von Bahnenbäumen gemacht hat.

00:26:30: Die haben mir schon wahnsinnig gut gefallen damals und den finde ich jetzt praktisch noch gesteigert.

00:26:35: Und deswegen, ich bin einfach überwältigt also dass was dich vielleicht so ein bisschen... Also die Nichtfrische, die Überwältigung Das ist gerade das, was mich grade jetzt auch nochmal zunehmend in einer Götterdämmerung was mich echt vom Sitz haut.

00:26:49: Ich kann das gar nicht kritisieren, weil ich finde es ist in sich wirklich stimmig.

00:26:54: Aber ich habe so ein bisschen das Gefühl, Thielemann hat seinen Wagner jetzt ausformuliert und es passieren ganz andere Dinge nebenbei die mindestens genauso spannend sind.

00:27:04: also einer ist auch Pablo Heraz-Casado.

00:27:05: Ich weiß nicht ob du im Passival gestern warst was der zum Beispiel für Farben bei Wagner findet.

00:27:12: er kommt ja aus der alten Musik überhaupt?

00:27:17: Sieht Wagner aus Wagner.

00:27:19: Und Herras Casado sieht Wagner aus allem davor und bringt ein unglaubliches Farbspektrum mit?

00:27:25: Also den Passivall fand ich gestern auch ganz großartig, also der ersten Aufzug hat mich zu Tränen gerührt von Anfang bis zum Ende.

00:27:32: leider saßen vor mir zwei drei englische Ladies.

00:27:36: die haben gefächert als wenn es keinen Morgen gibt.

00:27:38: da hat man sich gedacht jetzt ist das doch wieder einen VR-Affekt und irgendwelche Fledermäuse fliegen durch die Gegend.

00:27:43: aber dass die Regat war gigantisch die Inszenierung ist solide.

00:27:46: Ob man mit VR, wie er es jahrelang gemacht hat oder nicht spielt keine Rolle.

00:27:51: Ich sehe das was du über Thiele man sagst und ich finde es ja gut.

00:27:54: Es entsteht immer Neues!

00:27:55: Und Wagen hat gesagt Kinder schafft Neues und so ist es hier.

00:27:58: Ob mit KI oder am Pult?

00:28:00: Ich finde diesen Werkzeugcharakter, Werkzeugkasten-Werkstattcharakter in Bayreuth.

00:28:05: Den erkennt man vor allen Dingen auch am fliegenden Holländer, Oxana Lenev die ja glaube ich große Schwierigkeit mit dem Orchester auch am Anfang hatte als sie gekommen ist und inzwischen glaube ich zu einer Säule geworden ist wo auch das Orchester sagt ey da hat sich viel getan.

00:28:17: also es etwas wo man auch sieht dass Katharina den Mut hat an jemandem festzuhalten der sich hier auch entwickeln darf.

00:28:24: Ja mittlerweile ja glaube Also das ist jetzt das zehnte Jahr und das zeigt ja für die Qualität.

00:28:34: Ist auch gut inszeniert, Jan Jakov hat das toll gemacht so als Skandinavienkrimi mit einer Vorgeschichte.

00:28:39: sowas kommt gut an sehr publikumswirksam wird aber das letzte mal in diesem Jahr sein.

00:28:44: Und jetzt haben wir es fast geschafft.

00:28:46: eine Stunde müssen wir noch.

00:28:47: dann sind wir sehr gespannt über den Schluss.

00:28:49: Applaus und Schlussjubel.

00:28:51: was ist deine Dein Fazit der Bayreuther Festspiele, der eine Hundertfünfzig Jahre Ausgabe.

00:28:57: Was hast du nebenbei noch gemacht?

00:28:59: Hast Du auch so wahnsinnig viel Sauerbraten gegessen wie ich!

00:29:03: Nee, ich hab gar nicht so viel sauerbraten gegessen.

00:29:05: Weil ich irgendwie nach den ... Scheufel

00:29:08: habe ich auch.

00:29:08: Ich hab drei Scheufele gegessen!

00:29:10: Ja, das

00:29:11: ist immer mein, wenn ich ankomme am Donnerstag dann esse ich immer der Scheufele.

00:29:15: Das ist eine Tradition.

00:29:17: Ansonsten hab' ich mich hier mit Bratwurst und so durchgeschlagen weil ich ja immer durch den Ticker viel schreibe und bin Zeit abzumessen.

00:29:24: Wenn ihr das noch alles nachlesen wollt geht auf weltde sucht euch den Peter Hut und dann guckt ihr, was er da alles erlebt hat.

00:29:32: Das ist eine ganze Menge!

00:29:33: Für mich gibt es morgen noch das Open Air das letzte und dann setze ich mich auch ins Auto und fahre in die Ferien.

00:29:38: Hast du auch Ferien an Peter?

00:29:39: Ja meine Familie hat mich sehr vermisst.

00:29:41: Ich muss mich bei ihr bedanken für ihre Geduld sozusagen und wir fahren jetzt zusammen.

00:29:45: nochmal derer

00:29:45: Wir lassen Wagner keine Familienzerstehren.

00:29:47: Vielen herzlichen Dank dir Heuatoho Und bis nächstes Jahr.

00:29:50: Danke sehr.

00:29:54: Das war ja der Podcast von Backstage Classical.

00:29:57: Für tägliche News aus der Welt der klassischen Musik schaut doch einfach bei uns vorbei auf www.backstageclassical.com und wenn ihr kommentare Anregungen, Ideen oder auch Beschwerden habt dann schreibt uns doch einfach unter redaktion at backstageclassical .com.

00:30:15: Wir lesen das natürlich sehr genau und werden das auch in unsere Arbeits einbeziehen.

00:30:21: Wenn ihr Lust habt und mehr hören wollt, dann abonniert diesen Podcast.

00:30:25: Denn dann hören wir uns schon bald wieder!

00:30:28: Ich freue mich drauf, macht's gut, haltet die Ohren steif.

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