»Mehr Ernsthaftigkeit wagen«
Shownotes
Die Sommerlichen Musiktage Hitzacker setzen auf radikale Ehrlichkeit statt auf Klischees. Intendant Oliver Wille kritisiert oberflächliches Jugendmarketing und fordert mehr Sensibilität im Umgang mit Machtmissbrauch.
Mit dem Motto »Von wegen Papa Haydn« rücken die 81. Sommerlichen Musiktage Hitzacker (25. Juli bis 2. August) Joseph Haydn als revolutionären Erfinder in das Zentrum ihres Programms. Intendant Oliver Wille will das Festival nutzen, um die »unmittelbare Kraft« und den intelligenten Humor des Komponisten neu zu beleuchten. In der Debatte um ein jüngeres Publikum warnt Wille im BackstageCLassical-Podcast vor einer bloßen Anbiederung durch Lifestyle-Themen, während er im Fall des Dirigenten John Eliot Gardiner zu einer neuen Sensibilität mahnt, aber vor pauschalen Vorverurteilungen warnt.
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00:00:03: Guten Morgen!
00:00:04: Die großen
00:00:05: Themen der Klassik für den Weg
00:00:06: zur Arbeit mit Axel Brüggemann.
00:00:10: Einen wunderschönen guten Morgen.
00:00:11: heute ist Freitag, der sechsohnzwanzigste Juni und weil da draußen jetzt Achtung Wortspiel eine so gigantische Hitze ist schalten wir nach Hitzerkazien, sagen wir sich Musiktagen.
00:00:22: ein wundeschön.
00:00:22: Guten Morgen dem Intendanten.
00:00:24: Guten Morgen Oliver Wille.
00:00:26: schwitzen sie auch schon so
00:00:28: Guten Morgen.
00:00:28: Ich freue mich sehr, dass wir sprechen trotz der Hitze oder wegen der Hitse.
00:00:33: Sitzen Sie
00:00:33: drin?
00:00:33: Sind sie klimatisiert?
00:00:35: Ich bin noch drin aber in einer Hannover-Wohnung die sich auch so aufgeheizt hat...
00:00:43: In Hannover soll das Wetter jetzt ganze Jahr gleich sein immer mittelmäßig
00:00:47: Schön wär's.
00:00:48: Nein, wir haben auch hier die Hitze.
00:00:50: Okay also dann schwitzen wir das jetzt aus und hangeln uns einmal so durch die Themen.
00:00:55: Ich möchte mit Ihnen natürlich reden über die sommerlichen Musik-Tage, die wieder anstehen.
00:01:01: Da ist das große Motto Papa Heiden Wie sind Sie darauf gekommen?
00:01:06: Also ich habe im Jahr zum ersten Mal einen Komponisten in den Fokus gestellt.
00:01:12: Das Festival geht in seiner einundachtzigste Saison.
00:01:16: Und ich war sehr erstaunend, dass man niemals von einem Komponisten einer Kompionistin ausgeht und dann die revolutionellen Kräfte diese kreativen Menschen hatten nutzt für unser Festival und hatte zwei tausend achtzehn zum glück nicht zwanzig Beethoven.
00:01:33: Das wurde sehr kritisch gesehen.
00:01:35: zunächst das ich das vor habe am besten angenommene Festival aller Zeiten.
00:01:40: Interessant!
00:01:42: Und natürlich stand da nicht nur Beethoven im Fokus, sondern diese Kraft von Beethoven und alles was danach und davor und dieser große Erfinder und Revolutionär – und da kann man ja unglaublich mit spielen in den Programmen.
00:01:57: Das war so toll dass ich dann dem Jahr zwanzig Schubert gemacht habe, mich am Mozart versucht habe und jetzt kommt der.
00:02:06: Als Quartett-Spieler muss ich das machen.
00:02:07: Natürlich,
00:02:08: der
00:02:09: Finder des Quartetts quasi!
00:02:11: Aber lassen Sie uns später noch zu heiden und den sammlerlichen Musiktank zurückkommen.
00:02:15: Es ist so eine kleine Angewohnheit geworden beim Backstage Classical Podcast dass wir einmal die aktuellen Themen der Woche mit unseren Gästen streifen.
00:02:22: Ich würde gerne mit einem Thema anfangen, das uns alle betrifft.
00:02:30: Ein rechter Scheißdreck war es altmodisch bis provinziell was?
00:02:34: Das wars.
00:02:35: Ein echter Scheißdreck war es.
00:02:37: Ich habe mir in der letzten Woche die Online-Auftritte von Opernhäusern und Festivals angeguckt, Herr Wille.
00:02:43: Und habe gemerkt, sie suchen alle junges Publikum!
00:02:46: Und dabei machen Sie eine Sache, Sie meiner Meinung nach verkaufen sozusagen den Sinn der Musik indem Sie sich unglaublich anbiedern und hauptsächlich darüber reden was darf ich anziehen im Konzert?
00:02:59: Und gibt es genug zu essen und zu trinken in den
00:03:01: Pausen?!
00:03:02: Also die junge Generation scheint irgendwie un... sich auszumachen, dass wir wieder ins Konzert gehen um ja was eigentlich?
00:03:09: Um uns abzulenken und gute Laune zu haben.
00:03:11: Um ein bisschen Fun zu haben!
00:03:13: Ist das eine Ansprache die Sie als Intendant verstehen oder wie kümmern sie sich darum, dass Sie junges Publikum erreichen?
00:03:21: Also Sie haben einen viel größeren Überblick als ich aber natürlich nehme ich diese Tendenz auch wahr und die Frage ist kommt das von den jungen Leuten die dort angestellt werden um dieser Auftritte zu begleiten?
00:03:34: oder sind das die älteren Herrschaften, so wie ich.
00:03:38: Die denken dass man das tun muss umzuerreichen?
00:03:41: und zweiteres finde ich problematisch weil ich glaube, dass es nicht stimmt.
00:03:48: Das wäre ein sehr cringe Faktor quasi
00:03:52: also.
00:03:52: wir sind in Hitzhakar in einer besonderen Situation.
00:03:55: Wir sind mitten im Sommer.
00:03:56: Wir sind leider sehr schlecht angebunden mit den öffentlichen.
00:03:59: deshalb haben wir immer Schwierigkeiten junges Publikum zu erreichen.
00:04:04: Das Festival ist entstanden oder wird getragen von Weiterreichen, also es gibt Menschen die in wirklich höherem Alter sind aber geistig immer noch total fit und jung, die kommen seit sie zwölf sind weil ihre Eltern sie mitgeschleppt haben und weil das zur Tradition gehört, dass man im Sommer am Hitzacker ist.
00:04:24: Das
00:04:24: ist lustig!
00:04:25: Ich habe jemand bei uns geschrieben, die besten Influencer sind eigentlich das begeisterte Publikums.
00:04:30: Ja, die Frage ist, kriegen die noch ihre Enkelkinder mitgebracht?
00:04:35: Und das ist natürlich ein Riesenthema.
00:04:37: Das würde den Rahmen sprengen.
00:04:38: Ich glaube wir erfüllen unseren Bildungsauftrag nicht und für mich gehört zur Nachhaltigkeit – es ist ja auch so ein Wort was bespielt werden will immer – gehört tatsächlich, dass Kultur in unserem Land die guten Traditionen, dass die eigentlich nicht nachhaltig behandelt werden und in der ganzen Breite.
00:05:00: Und dann wundern wir uns, wenn nicht freiwillig oder nicht aus Lust und Neugierde junge Menschen kommen und machen dann so komische ... um sie zu locken?
00:05:10: Und glaube ich mit besten Absichten versuchen für unsere Sache zu begeistern!
00:05:14: Ich glaube, wir sollten eher in den Kern immer gehen und mehr in den Schulen Kindergärten Education Veranstaltungen zeigen was eigentlich so toll daran ist, was wir machen.
00:05:26: Diese Werbung unterstützt die Arbeit von Backstage Classical.
00:05:30: Wir sprechen in der Branche ja aktuell viel über Relevanz, besonders im Bezug auf unser Publikum.
00:05:35: Bestehende Besucherinnen und Besucher sollen enger gebunden werden neue Zielgruppen erschlossen werden Und man will für einen größeren Personenkreis wirklich interessant sein.
00:05:45: Ja wenn das Themen sind die auch euch eure Orchester oder Theater eurer Vorstellung betreffen dann schaut euch doch mal Future Demand an.
00:05:55: Eine Software ist das für Orchester, Theaterbetriebe und Festspiele?
00:06:00: Ihr Herzstück sind die sogenannten Taste Cluster.
00:06:03: Das ist eine Technologie, die nicht fragt wer ein Ticket kauft sondern warum Tickets gekauft werden.
00:06:09: Future Demand basiert auf über hundert Millionen Ticket kaufen und mehr als tausend Merkmalen.
00:06:16: also welcher Aspekt einer Produktion ist für wen relevant?
00:06:20: Und was sorgt dafür dass die passende Botschaft die richtigen Personen erreicht?
00:06:26: Die Software von Future Demand definiert Zielgruppen und Ansprache für E-Mail und Abo-Kampagnen, erstellt vollautomatisch Social Media Kampagien.
00:06:36: Und liefert persönliche Veranstaltungsempfehlungen für jeden der eine Website besucht.
00:06:42: All das sind ja Aufgaben, für die eure Teams sonst vielleicht tagelang Daten wälzen müssten und selbst dann noch welche übersehen würden.
00:06:50: FutureDemand verspricht weniger Bauchgefühl, weniger Handarbeit und vor allen Dingen – und das ist das wichtigste Mehrzeit für das was wirklich zählt!
00:06:58: Euer Programm und euer Publikum.
00:07:00: Die Staatsoper unter den Linden setzt bereits darauf, das Lucerne Festival die Tonhalle in Düsseldorf oder das Theater an Freiburg und hundert weitere Veranstalter von der kleinen Regionalbühne bis zum großen internationalen Haus.
00:07:14: Also guck doch mal vorbei und finde heraus wie Future Demand auch dir helfen kann!
00:07:19: Besuch einfach future-demand.com/.
00:07:26: Sie machen ja ein Hitzacker, also man muss auch wirklich sagen es ist ja ein Core Festival.
00:07:35: Also das ist auch meine Beobachtung dass da wo man etwas wirklich ernst nimmt plötzlich auch neues Publikum entsteht.
00:07:42: Also eben gerade nicht in der Beliebigkeit des ganzen und im Entertainment Faktor geschenkt.
00:07:48: Das ist ja auch okay wenn man mal in die Oper geht dann abzuschalten.
00:07:51: aber der wahre Kern und eigentlich auch der erfolgreiche Kern, den entdecke ich eigentlich dort wo klassische Musik ernst genommen wird.
00:07:59: Vielleicht nicht mehr in der Masse vielleicht fehlt auch die allgemeine Bildung aber das ist doch etwas was sie auch als Programmmacher wahrscheinlich im Kopf haben.
00:08:07: oder Sie sind schon ein Festival für Leute die bereit sind wie Sie sagen ohne Verkehrsanschluss oder mit schlechten Verkehrs-Anschluss dahin zu kommen und sich wirklich tagelang mit Musik auseinanderzusetzen.
00:08:19: Das ist doch auch ein Reiz oder?
00:08:21: Ja, das ist glaube ich fast unser Alleinstellungsmerkmal.
00:08:26: Also wie... Ich habe das große Glück das machen zu können.
00:08:29: Das sehe ich auch wirklich als Privileg Denn die Tradition unseres Publikums und dass was sie Leute dort wollen Die Mehrheit der Leute wollen Ist genau das.
00:08:37: Sie wollen einsteigen Sie wollen's wissen Und Was daran so tolles isst?
00:08:43: die Neugierde die sie haben.
00:08:45: also wenn ich einen Programm mache in dem nicht Viele Dinge vorkommen die die Menschen nicht kennen neue Musik Unbekanntes Reparatur, dann wären die sauer und das ist natürlich ein Ansporn.
00:08:57: Der hat bestimmt selten heiß wert.
00:08:58: also es geht nicht darum Die alten camellen zu spielen Und und dann nochmal und noch mal zu interpretieren und dann sich darüber zu unterhalten dass Es doch aber damals mit dem amadeus gottet viel schöner war Diese leute die platten sammlung Zuhause haben.
00:09:12: die kommen zwar noch nach heiztag Aber das gibt's bald nicht mehr sondern sie wollen wirklich in dem moment Ein Konzerterlebnis, was ein Abenteuer ist und wo man denkt wow da hat sich die Anstrengung jetzt gelohnt.
00:09:24: Ja
00:09:24: anstrengend!
00:09:25: Ist ja auch ein gutes Thema.
00:09:26: also das sehe ich in meinem Sommer-Feste will bei den Bayreuther-Festspielen, wo ich die ganze Zeit bin, wo es ja auch so ist.
00:09:31: Man geht da um fünfzehn Uhr hoch, sechzehn uhr sitzt auf diesen harten Banken und geht am nächsten Tag wieder hin und guckt sich vier Abende hintereinander oder irgendwelche Mammutopern an.
00:09:40: aber letztlich ist doch das etwas, was wir in unserer Entertainment Welt sonst nicht kriegen.
00:09:44: vielleicht sollten wir dafür auch werben.
00:09:47: Sie ja genau das Gleiche.
00:09:48: In dem sie sagen, hier gibt es Anstrengung und Anstrendung wird auch belohnt wie am Ende eines Marathonlaufs.
00:09:57: Schauen Sie sich an wie die Berichterstattung über die Bayreuther Festspiele ist.
00:10:01: Da geht es sehr wenig um das was man da erleben kann wirklich sondern um alles drum herum und um alles was man anscheinend nicht erleben können.
00:10:08: und ich glaube wir sollten uns viel mehr auf das fokussieren was daran gut ist und wertvoll ist.
00:10:15: Ja, also das ist der Trend unserer Zeit.
00:10:19: Wir gucken auf die Skandale und was da nicht in Ordnung ist.
00:10:24: Aber in dem Verhältnis, was daran so toll ist und was einmalig ist und wofür man aus aller Welt hinreißt um das zu erleben, darauf gucken wir viel zu wenig.
00:10:35: Ich verspreche Ihnen gleich auch noch über den Inhalt in Hitzacker.
00:10:39: aber ein einteneres Thema und vielleicht aus Skandal kann ich Ihnen nicht ersparen.
00:10:56: Shame on you, Tosca Nini war das mit einem seiner bekannten Ausraster.
00:11:00: Angeblich soll es wieder zu... Ja, das ist groß diskutiert worden.
00:11:04: wir hier auch gar nicht in die Tiefe gehen.
00:11:06: Fehlverhalten von John Elliot Gardner gehen.
00:11:08: er hat sich gegenüber einer Mitarbeiterin des Bachfestes in Leipzig so benommen dass in der Presse viel darüber spekuliert wird.
00:11:17: Ging das noch, ging das nicht.
00:11:19: Ich will mit Ihnen gar nicht den einzelnen Fall aufdrösen!
00:11:21: Ich will ganz kurz darüber reden.
00:11:22: wie ist es für einen Intendanten dass wir eine neue ja offensichtlich Wahrnehmung von dem bekommen was Künstlerinnen und Künstlern dürfen und was nicht?
00:11:32: Ist die neue Sensibilität gut für die klassische Musik?
00:11:36: oder sagen Sie nee Mensch wir sind doch auch alle irgendwie emotionale Menschen und das müssen wir uns auch leisten können?
00:11:43: Ein großes Thema.
00:11:44: ich bin Professor und Vizepräsident an einer Musikhochschule Und da ist das Thema genauso wichtig und die Berichterstattung ebenso groß.
00:11:54: Ich glaube, dass die Sensibilität unbedingt wichtig ist?
00:11:58: Ich glaube auch, dass sie viel verändert hat inzwischen.
00:12:01: Ich finde, dass wir nur vorsichtig sein müssen mit Vorverurteilungen von großen Gruppen so, dass man es gibt Menschen, die haben wir alle kennen gelernt, die sich nicht korrekt verhalten.
00:12:17: Die Frage ist, die man vielleicht viel mehr diskutieren muss noch.
00:12:20: Wo beginnt Übergriffigkeit?
00:12:24: Wo beginn das?
00:12:26: auch in einem gegenseitigen Miteinander?
00:12:28: wenn wir jetzt immer nur bei jedem Konflikt ... Wir sehen es auch in unserem täglichen Leben Mediation brauchen um überhaupt miteinander sprechen zu können dann ist da was umgekippt glaube ich trotzdem.
00:12:39: diese Sensibilität ist wichtig und ich glaube hoffe dass es bei reflektierten Menschen die Künstler hoffentlich sind angekommen ist, dass da viele Dinge in der Vergangenheit und vielleicht auch im eigenen Verhalten nicht in Ordnung sind.
00:12:53: Alle in Haft zu nehmen weil zwei Leute sich in einer Gruppe nicht benehmen können finde ich schwierig.
00:13:00: Absolut!
00:13:01: Ich glaube es ist auch tatsächlich so ein Pendelbewegung also das schlägt auf die einen Seite aus, auf die andere Seite aus... Vielleicht auch eine Generationsgeschichte?
00:13:09: Also ich glaube tatsächlich, dass viele ...ich bin über fünfzig und mit dem mit dem wir aufgewachsen sind.
00:13:16: ist heute gesellschaftlich nicht mehr okay.
00:13:19: Und das ist auch richtig so, das war eigentlich noch nie okay aber es war für unsere Generation damals okay und dann gibt es eine neue Generation und da wird gerade irgendwie etwas neu ausverhandelt und ich glaube da muss man auch tatsächlich beide Seiten sehen wo kommen sie her?
00:13:31: Wo gehen Sie hin?
00:13:32: Und vielleicht sich tatsächlich was Sie sagen darauf einigen was is denn jetzt noch ok?
00:13:37: und dass beide Seiten Verständnisse dafür haben dass man sozusagen aus einer Entwicklung herauskommt dass das nicht von heut auf morgen sozusagen per Dekret geht sondern dass man tatsächlich verstehen muss, es muss sich was ändern.
00:13:50: Klassische Musik ist Teil dieser sich bewegenden Gesellschaft und wir müssen da etwas neu ausverhandeln, was wir vielleicht gerade nicht so gut geschafft haben.
00:14:02: Absolut!
00:14:02: Und ich finde das auch nicht okay.
00:14:05: um jetzt noch mal deutlich zu sagen, dass man sich darauf berufe... Ich bin doch ein großer Künstler und deshalb darf ich mir das erlauben oder ich muss das akzeptieren.
00:14:11: von der anderen Seite Das darf nicht sein.
00:14:13: auf der anderen seite gibt es natürlich Hierarchien- und Machtverhältnisse.
00:14:18: Zum Beispiel in einem Einzelunterricht sind nicht beide Parteien gleich, sondern eine Partei ist dafür da die andere so zu kritisieren sie wachsen kann und sich entfalten kann.
00:14:31: Und da gibt es glaube ich in der aktuellen Situation komische Ansprüche und Missverhältnisse, die ich aber wie Sie sagen das kann ich auch verstehen in eine andere Richtung.
00:14:45: Wir müssen nur endlich dazu kommen, das nicht immer weiter aufzubauschen sondern miteinander ins Gespräch zu kommen.
00:14:50: was ist denn für uns in Ordnung?
00:14:52: Ich glaube es gibt ja auch und ich glaube solche Vorfälle wie jetzt in Leipzig die sind da eher kontraproduktiv weil es gibt an den Musikhochschulen, es gibt in den unterschiedlichen Gremien, in Orkestern, an Theatern also es gibt hier eine Sensibilität in breiten Feldern Allgemeiner Konsens außer bei ein paar Idioten, dass dieser Geniekult nicht legitimiert.
00:15:11: Dass man sich schuldigung wie einen Arschloch benimmt das ist ich glaube das ist ja das ist uns allen klar darüber sind wir schon längst hinaus sondern es wird hier an anderen Stellen schon ganz sensibel gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht diese Grenzen durchzusetzen und auch einen Betriebsklima zu schaffen das für alle gut ist.
00:15:28: also ich glaube dass diese Skandalisierung tatsächlich dann das torpedoiert, was an vielen Institutionen tatsächlich schon erarbeitet wird.
00:15:37: Also vielleicht können wir da auch ein bisschen optimistischer sein dass sich schon vieles tut als dass wir immer denken es bleibt einfach alles stehen obwohl das natürlich auch nicht heißen soll dass wir das ignorieren sollen.
00:15:45: also
00:15:46: man muss da auch wirklich dran weiter arbeiten.
00:15:48: aber sehen sie etwas mir noch einfacher wenn ich da einmal von außen versuche drauf zu gucken unsere Szene die Klassik Welt ist ja nicht gerade unbedroht Ja, im Ganzen.
00:16:00: Und schauen Sie mal was wir uns gegenseitig im Moment alles antun.
00:16:04: Das verstehe ich nicht.
00:16:06: Warum wir nicht schaffen zu sagen Wir haben da eine großartige und schützenswerte Sache und die schützen wir jetzt gemeinsam so dass wir alle miteinander gut leben können
00:16:15: von allen Seiten.
00:16:16: und vielleicht hilft ja so ein Gespräch wie wir es haben auch einfach um bisschen Differenzierung in diese ganze Sache zu bringen.
00:16:21: und Ich finde jetzt nach vierzehn Minuten haben wir uns auch verdient über das positive zu reden.
00:16:26: Ich würde sagen, dieses Dauerbrennen-Feuerweißglut.
00:16:35: Das hält man auf die Dauer nicht aus.
00:16:38: Dieses Dauer brennende Weißglute Christian Thielemann hält es auch dauerlich aus!
00:16:42: Wie ist das bei Ihnen mit den Musiktagen in Hitz?
00:16:44: Sie haben zwar ein Dauerbrennen aber wir haben sie eben schon gesagt... Papa Haydn, wie wir ihn lange genannt haben.
00:16:53: Weil er Vorbild für viele Komponisten gewesen ist.
00:16:56: Sie haben es eben schon gesagt mit Erfinder des Quartetts.
00:17:00: Wie untersuchen sie die Wirkung von Josef HaydN in Hezaker?
00:17:07: Also unser Thema heißt er sogar von wegen Papa Hayden.
00:17:10: Um damit auch ein bisschen zu spielen, dass wir einen Bild haben.
00:17:13: also wenn man an Haydn denkt hat man sofort diesen Menschen mit Perücke und der Schloss Esther Hasi Wenn man ein bisschen mehr darüber weiß Ein gesichertes Einkommen hatte und dadurch irgendwie zurückgelehnt ganz viel komponieren wollte Konnte.
00:17:28: das stimmt ja.
00:17:29: so nicht denn was mich an Hayden begeistert ist Eigentlich keine Vorbilder hatte in dem Sinne.
00:17:37: Man kann aus meiner Wahrnehmung nicht sagen, dass er eine natürliche Fortsetzung von Bach und Karl-Feldt Emanuel Bach ist.
00:17:44: Im Gegenteil zu einer Musik?
00:17:46: Ich finde hat wirklich einen Schnitt gemacht und hat wenn man ein bisschen Flapsi sagt den Leuten aufs Maul geschaut und eine Musik komponiert und erfunden die eine viel größere Einfachheit hat Erstaunlichere Unmittelbarkeit im Ausdruck, also ich sage beim Unterrichten immer da gibt es kein Parfüm.
00:18:08: Es ist entweder so oder so und wir sind das als Geiger zum Beispiel auch nicht gewohnt so klar spielen zu müssen.
00:18:15: Das ist die Herausforderung für gute
00:18:17: Schule auch
00:18:18: uns Interpreten und Interpretenden.
00:18:23: Aber daraus entsteht natürlich ganz viel an dieser.
00:18:27: Ich sage etwas ganz klar und das ist meine Meinung, ohne dass ich sie in Worte sage.
00:18:32: Und das war so ein bisschen für mich die Idee, einen Künstler einzuladen, die Heidenfans sind – das sind ja fast alle – und daraus etwas ein Programm spielen.
00:18:44: Und jedes Programm ist jetzt ganz anders.
00:18:46: Wir haben Leute wie Säuden heute der natürlich dann bei Mozart bleibt und auch bei Carl Friedmann und Bach aber wir haben Leute, die total in die Moderne gehen und ins Experimentelle sowie Giovanni Sonima der das Festival öffnen wird.
00:19:02: Und diese Bandbreite zu haben und kein Heidenfestival indem ein Anspruch auf Vollständigkeit oder ja auch Vielfalt von Heidenwerken sondern Heiden als Schlüssel für die Programme und als Startschuss, als Zündstoff.
00:19:19: Für das was dort in Hitzacker passiert?
00:19:21: Wir suchen ja immer dieses Revolutionäre und Sie haben es eben schon gesagt.
00:19:24: Heiden hat etwas Neues geschaffen auch einen Bruch ein musikwissenschaftlicher Musik historischen Bruch geschaffen aber er gilt nicht als revolutionär.
00:19:34: also wir sehen dass denn ja auch Mozart ist eigentlich nur eine an den Randbringung dessen, was Heiden geschaffen hat.
00:19:41: Und dann kommt Beethoven der eigentlich tatsächlich revolutionär auch die Form wieder neu springt.
00:19:45: Wir hatten es geschafft ohne als Revolutionär zu gelten trotzdem revolutionär zu sein!
00:19:53: Ich glaube durch seine Ehrlichkeit in der Musik... Also da kommt man nicht dran vorbei.
00:19:59: Wenn man versucht, das mache ich auch ganz gerne eine Haydn-Phrase, eine Melodie oder einen Moment zu manipulieren und Töne zu verändern um zu schauen ob man es sich noch ein bisschen geschickter machen kann.
00:20:10: Das wird einem kaum gelingen weil er hat mit den wenigsten Tönen so wie dann später auch Anton Weber reagiert hat auf seine Zeit, hat Hayden auf seiner Zeit reagiert und hat eine große Einfachheit die aber ein ganzes Universum öffnet.
00:20:26: Also er war, in meiner Folge würde ich sagen Haydn, Weber und Kurthag.
00:20:34: Das schaffen mit wenigen Tönen, ganz klaren Gesten einen ganzen musikalischen Kosmos zu beschreiben.
00:20:43: also das finde ich die eine revolutionäre Art.
00:20:45: dann wird er oft gesagt dieser Humor in dem Sinne, dass man ständig aus der Kurve geschmissen wird und überrascht wird.
00:20:53: Das gab es so vorher nicht bei Bach ganz bestimmt nicht.
00:20:57: Und
00:20:58: weil ja
00:20:58: auch ein ganz anderer Hintergrund.
00:21:00: Überall dieser Humor diese Doppeldeutigkeit.
00:21:02: Überal!
00:21:03: Und das ist ein intelligente Humor kein Schenkelklopfer.
00:21:09: und die Schwierigkeit ist auch, dass Man diese Witze gut erzählen kann aber löst bei mir auch aus, dass so ein Konzert auch Spaß machen muss.
00:21:24: Das ist ja unser Thema von vorhin.
00:21:26: also keine bierernsten Konzerte sondern durch diese Momente in den Konzerten von Haydn in jedem Programm.
00:21:33: jetzt entsteht einfach eine große Freude auch am musizieren hoffe ich und eine große Ernsthaftigkeit ... mit dem Material ganz ehrlich und unmittelbar sich auseinanderzusetzen.
00:21:44: Aber
00:21:44: es bleibt für mich trotzdem diese Frage, also es gibt ja kaum einen Klassik-Musiker der nicht Heidenfan ist!
00:21:49: Wir fangen an bei, weiß ich nicht, Simon Dretel, da schwärmt wir... Egal wen sie fragen, wir hatten uns hier bei den Wiener Symphonikern mit Andres Orozco Estrada, ihr schnurz, alle finden Heiden super turbotoll!
00:22:02: Trotzdem setzt er sicher im Repertoire richtig durch.
00:22:06: Also wenn Sie die Programme in Symphonie-Arkestern angucken, wenn sie die Programmen im Konzerthäusern anguckten... Ja es kommt immer mal einen Haydn aber irgendwie gehört der nicht zu den viel gespielten Musikern.
00:22:19: Worin liegt
00:22:20: diese
00:22:21: Unterschiedlichkeit?
00:22:23: Das versuchen wir gerade zu verändern!
00:22:25: Also ein Bewusstsein... Wir haben ja schon viele
00:22:27: versucht, ja aber irgendwie...
00:22:28: Ja ich weiß.
00:22:30: Ich glaube das ist der Anfang von einer Großenentwicklung.
00:22:36: Also für mich, wenn ich das aus meiner Perspektive beschreibe Mozart ist dann der, der viel theatralischer unterwegs war Der Figuren und Fantasien komponiert hat.
00:22:46: Wenn nicht an die Zauberflöte denke da ist ja keine Figur wirklich echt.
00:22:49: Und trotzdem können wir uns mit allen identifizieren.
00:22:52: Das gibt es bei Haydn so nicht glaube ich.
00:22:54: Da gibt es...das ist noch viel ursprünglicher.
00:22:57: Und dann Beethoven der Aus meiner Sicht wie niemand vor ihm die Psychologie des Menschen in Töne fassen konnte.
00:23:05: Und vielleicht betrifft uns diese Musik heute eher als die von Heiden, aber dieser Klarheit und das auf sich besinnen kann... Diese Reinheit kann Heiden auch auslösen.
00:23:19: also
00:23:20: Aber
00:23:20: vielleicht ist das die Schwierigkeit?
00:23:22: Vielleicht ist es auch etwas, was wir in unserer Zeit neu entdecken müssen.
00:23:26: Die Barock-Opa war ja auch mit ihrer ganzen Opulenz und dem Erklectizismus, mit ihrer Nichtgreifbarkeit obwohl's immer eine Moral gibt aber diese Moral ist immer schräg.
00:23:36: Was ja bei Heiden so dieses Schmunzeln humorhafte Sie wissen nicht stehen sie eigentlich noch auf einem Fundament oder wird das Fundament Ihnen gleich weggerissen?
00:23:44: Das hat schon sehr viel zu tun mit unserer Welt Mit der Unsicherheit, mit dem Nichtwissen Irritation mit Virtual Reality, wenn man sozusagen will.
00:23:54: Also ist das jetzt noch echt was ich höre nicht?
00:23:57: Ist das vielleicht etwas wie wir uns halten auch nähern können dass er sehr gut in unsere Zeit passt weil er einfach mit unseren Sinn und unserem Blick auf Wirklichkeit an Dauern spielt und dass er es schwer hatte weil wir ihn eben nicht greifen konnten?
00:24:11: Vielleicht ist aber genau das die Schwierigkeit, dass wir uns darauf einlassen müssen wie vielfältig das war.
00:24:19: Ich denke jetzt gerade an die über sechzig Streichquart hätte, die er komponiert hat.
00:24:23: nur ein Beispiel davon, das heißen auch Sechzig Minuette und ich würde behaupten es gibt keins was so ähnlich ist wie das andere.
00:24:33: Also Haydn hat
00:24:34: erst mal viel
00:24:34: geschrieben?
00:24:35: Vielleicht ist das sein Problem.
00:24:37: Der hat
00:24:37: einfach nur zuviel geschrieben.
00:24:41: immer den Anspruch gehabt, dass er sich nie wiederholt.
00:24:44: Sodass man vielleicht den Wiedererkennungswert auch nicht ganz so groß hat wie bei Beethoven oder Mozart und er hat diese Welten der Fantasie und des Virtual Reality nicht so bedient wie die, die nach ihm kamen musikalisch sondern er war ja erstmal der Gründer von dieser ganzen Entwicklung.
00:25:10: Das lohnt sich aber anzuschauen, weil es ist explosiv finde ich.
00:25:14: Ja, Sie schaffen es ja.
00:25:14: Haben sie eben auch schon gesagt ganz unterschiedliche Interpretinnen und Interpreten da zu vereinen rund um Ihren Nicht-Papa oder doch Papaheiden?
00:25:22: Sie haben einige schon genannt die dann naheliegen weil sich schon immer mit Heiden und der Musik auseinander gesetzt haben.
00:25:29: aber Es sind da auch Namen wie Till Bröner, es sind da Namen wie Igor Levitt Ganz unterschiedliche mit
00:25:43: aus ganz unterschiedlichen Motivationen heraus oder Ideen heraus, was dieses Konzert soll.
00:25:48: Also ich brache Ego an.
00:25:53: den habe ich gebeten zusammen mit Markus Becker der gerade Allerheiden Sonaten aufnimmt junge Leute zu suchen.
00:26:02: also die haben tatsächlich kuratiert und machen fünf Kurzkonzert in einem Klaviermarathon, indem sie gemeinsam mit diesen jungen Leuten Konzerte gestalten.
00:26:11: Und in jedem Konzert muss ein Haydn vorkommen.
00:26:14: Ah, aber Levit Haydnn war auch noch nicht so, ne?
00:26:17: Nee!
00:26:18: Er hat das drauf, aber er hat dann auch gesagt, ah da möchte ich gern das und das spielen.
00:26:25: Bei Till Bröhnner ist es so dass die Trompete bei Haydnorolle spielt im Trumpeten Konzern.
00:26:30: Das war ziemlich revolutionär damals.
00:26:35: Er wird von da aus gehen und mit Motiven aus dem Trommelkonzert auch arbeiten.
00:26:41: Und dann in seine Jazzwelt bringen.
00:26:44: Der wird also keinen ganzen Haydn spielen, aber auch hat Hayden als Zünder für seinen Konzert.
00:26:51: Streichpartette gibt es auch Debuts von lauter jungen Leuten die jetzt Preise gewonnen haben sehr unterschiedlich auch spielen und für uns Streitquartett-Spieler ist Haydn natürlich Basis.
00:27:04: Die Quartette haben Sie, glaube ich da?
00:27:06: Was haben wir vergessen genau?
00:27:07: Integra Quartet und Nerida und Opus Dreizehn also alles tolle Quartetten.
00:27:14: ja und wir vom Großquartet beschäftigen uns mit den Minuetten in einem Workshop.
00:27:20: Wir machen aber auch mit Udo Sammel eine Verbindung zur Literatur.
00:27:25: Lauren Stern ist angeblich Touristam Shandy das Werk, wo Haydn seinen Humor nachkomponiert hat.
00:27:35: Das versuchen wir ein bisschen zu untersuchen und wir nehmen uns die sieben letzten Worte.
00:27:38: Die sind jetzt gar nicht humorvoll, sondern es ist wirklich... Haydne war auch ein zutiefst religiöser Mensch und da wird einer der Choreografen des Hamburg-Balletts eine Choreografie mit Tänzerinnen machen.
00:27:52: Sehr spannend!
00:27:53: Und das alles gibt es vom XXV.
00:27:55: Siebtenmärch, richtig bin ich?
00:27:57: Vier Jahre Juli beginnts.
00:27:58: Also der Vorverkauf hat natürlich schon begonnen.
00:28:00: liebe Leute da draußen bis zum zweiten Achten wenn mich nicht alles täuscht.
00:28:05: Richtig genau!
00:28:07: Neun vollen gepackte Tage wo man aber überall einsteigen und wieder aussteigen kann Verrückte, die die ganze Woche bleiben und dann morgens immer noch im Chor singen.
00:28:19: Wir haben ein Publikumschor da kommen bis zu zweieinhalb Leute und das macht jetzt neuerdings die große Choreleiterin Gudrun Schröfel vom Meetingchor Hannover usw.
00:28:30: Also wer einmal nach Hitzacker gekommen ist und hingefunden hat der kommt auch nicht so schnell wieder weg.
00:28:35: also die Wege führen hin aber ab ihr wieder wegkommt Who knows?
00:28:40: Hoffentlich nie!
00:28:41: Also
00:28:42: wenn da nicht gerade... In dem
00:28:43: Sinne, dass man rüchtig wird nach den Festgebern.
00:28:45: Die IT der Bahn wieder zusammenbricht aber eine Bahn fährt da eh nicht hin.
00:28:48: also von daher können wir im Fahrrad kommen und euren Navi einschalten genau.
00:28:53: Also sauberliche Musik-Tage Hitzacker, siebenundzwanzigster, siebter bis, ach Quatsch, vierundzwanzigster, Siebter, bis zweiter Achter.
00:28:59: guckt einfach mal auf der Seite musiktage-hitzacker.de.
00:29:04: Ihr findet mit Sicherheit was und könnt tatsächlich Joseph Hayden neu entdecken Und man kann sie treffen hinwille, überall wo sie da so kräuchen und fleuchen wenn sie Hannover wieder aus der Hitze verlassen haben.
00:29:16: Vielen herzlichen Dank für das Gespräch und alles
00:29:19: Gute
00:29:20: für ihr Festival!
00:29:21: Danke
00:29:24: Das war er der Podcast von Backstage Classical.
00:29:27: Für tägliche News aus der Welt der klassischen Musik schaut doch einfach bei uns vorbei auf www.backstageclassical.com und wenn ihr kommentare Anregungen, Ideen oder auch Beschwerden habt dann schreibt uns doch einfach unter redaktion at backstageclassical .com.
00:29:44: Wir lesen das natürlich sehr genau und werden das auch in unsere Arbeits einbeziehen.
00:29:50: Wenn ihr Lust habt und mehr hören wollt, dann abonniert diesen Podcast.
00:29:54: Denn dann hören wir uns schon bald wieder!
00:29:57: Ich freue mich drauf, macht gut, haltet die Ohren steif.
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